SEKTOR‑BULLETIN // CHIMERASCOPE zur Info

EU‑kritische Infrastruktur — Externe Sicherheitslage

Sektorweite Sicherheitsbewertung im gesamten EU‑kritischen Infrastruktursektor.

25. Oktober 2026

NIS2 Annex IKRITISCRA Art.10

Betreiber kritischer Infrastrukturen stehen vor den höchsten NIS2-Compliance-Anforderungen.

HAUPTERKENNTNIS
89.8%
von Domänen mit ungeschützter DNS‑Auflösung

Risikoverteilung

CRITICAL
1.7%
HIGH
10.2%
MEDIUM
33.9%
LOW
54.2%
Durchschn. Risikobewertung: 22.2Max: 88

Bedrohungslandschaft des Sektors

5 Bedrohungsgruppen identifiziert, die diesen Sektor angreifen · 3 von staatlichen Cybersicherheitsbehörden beobachtet

ENERGETIC BEARRU
SandwormRU
Volt TyphoonCN
Z-Pentest AllianceRU
Cyber Army of Russia RebornRU

Zuordnung basiert auf öffentlich verfügbaren staatlichen und gemeinschaftlichen Bedrohungsinformationen.

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Webanwendungsschutz
35.6%
Verwundbar gegenüber Inhaltsinjektion
61%
Server‑Fingerabdruck offengelegt

Fehlende Sicherheits‑Header machen Webanwendungen anfällig für Clickjacking, Injektionen und Man‑in‑the‑Middle‑Angriffe.

E-Mail-Spoofing-Schutz
3.4%
Anfällig für E-Mail-Identitätsbetrug
3.4%
Absenderidentität nicht verifiziert
1.7%
Keine E‑Mail‑Authentifizierung

Organisationen ohne angemessene E‑Mail‑Authentifizierungs‑Kontrollen ermöglichen Angreifern, ihre Domain zu fälschen – was Phishing‑Kampagnen und Business‑Email‑Compromise ermöglicht.

DNS- & Domänensicherheit
89.8%
Domainauflösung ungeschützt
83.1%
Unautorisierte Zertifikatsausstellung möglich
15.3%
Unverschlüsselter Zugriff möglich

Ungeschützte Domain‑Infrastruktur ermöglicht es Angreifern, die Auflösung abzufangen und nicht autorisierte Zertifikate auszustellen – wodurch Kunden zu von Angreifern kontrollierten Systemen umgeleitet werden.

Verschlüsselung & Offenlegungsbereitschaft
81.4%
Moderne Verschlüsselung übernommen
32.2%
Koordiniertes Offenlegungsprogramm
5.1%
Risiko der Offenlegung von Session-Token

Moderne Verschlüsselungsstandards und koordinierte Offenlegungsprogramme demonstrieren Sicherheitsreife. Schwaches Sitzungsmanagement setzt Benutzeranmeldeinformationen der Abhörung aus.

Unbefugte Zugriffsvektoren
3.4%
Unverschlüsselter Dateitransfer geöffnet
1.7%
Remote‑Desktop zugänglich
1.7%
Mail-Server direkt erreichbar
1.7%
Datenbankport erreichbar

Offengelegte administrative Schnittstellen bieten direkte Angriffsvektoren für unautorisierten Zugriff und laterale Bewegung innerhalb interner Systeme.

Technologiereife
39%
CDN-geschützt
20.3%
Management-Panel zugänglich
1.7%
Selbstsigniertes Zertifikat

Moderne Investitionen in die Infrastruktur korrelieren mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit von Sicherheitsverletzungen. Offen zugängliche Administrationspanels und veraltete Software schaffen leicht ausnutzbare Einstiegspunkte.

Zertifikats- & Schwachstellenmanagement
5.1%
Bekannte ausnutzbare Schwachstellen
1.7%
Bekannte ausnutzbare Schwachstellen

Abgelaufene oder ablaufende Zertifikate verursachen Serviceunterbrechungen und verringern das Vertrauen. Bekannte CVEs weisen auf ungepatchte, ausnutzbare Schwachstellen hin.

Infrastruktur
Überblick
CDN-Nutzung39%
Durchschn. Domänenalter26.2y
Datacenter / Cloud70.7%
VPN / Proxy Fronted10.3%
Top Provider Share22%
E-Mail-Anbieter
Microsoft 365
35.6%
Proofpoint
22%
Third-party
18.6%
Self-hosted
15.3%
Mimecast
5.1%
Hosting
Other / Self-hosted
30.5%
AMAZON-02
22%
CLOUDFLARENET
15.3%
SSL-Aussteller
DigiCert
27.1%
Let's
18.6%
Google
13.6%
Other
11.9%
GlobalSign
10.2%
Amazon
6.8%
Methodik

Basierend auf passiver Aufklärung öffentlich verfügbarer Daten. Unsere Intelligence Platform hat Organisationen in diesem Sektor mittels automatisierter Mehrphasen-Analyse über 18 Sicherheitsdimensionen bewertet. Es wurden keine invasiven Tests durchgeführt.

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